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An der Straße zwischen Trunstadt und Trabelsdorf liegt in einem landschaftlich reizvollen Tal das Dorf Stückbrunn. Erstmals erwähnt wurde der Ort in einem Lehensbrief aus dem Jahr 1367. Der Name entstand aus den Bezeichnungen "Stumbrunn" und "Stupprun".
 
 

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In den Nordostausläufern des Steigerwaldes, an der Straße zwischen Viereth und Trabelsdorf, liegt inmitten von Weinbergen und Hängen das idyllische Dörfchen Weiher, benannt nach einem einstigen Weiher. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 21.05.1523 in einem Brief des Bischofs Weygand zu Bamberg.
 

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Trunstadt liegt an den nördlichen Ausläufern des Steigerwaldes am Oberlauf des Mains. Erstmals im Jahre 793 erwähnt, ist es der älteste nachweisbare Ort im Landkreis Bamberg und am Obermain.

Der Ort war seit dem 12. Jahrhundert Sitz der Rittergeschlechter der Drunstatt Ritter (1195-1432), derer von Rüsenbach (1432-1578), von Redwitz (1578-1657), von Schaumberg (1657-1665), von Bronsart (1665-1668) und des Grafen Voit von Rieneck (1668-1814).

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Der heutige Ort Viereth ist vermutlich aus einer Viehweide entstanden. Viereth (Fihuriod) wird erstmals 911 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1008 ging der südöstliche Teil von Viereth bis zum Viehbach an das Bistum Bamberg. Dieser Ortsteil unterstand von 1251 - 1807 dem Benediktinerkloster Michaelsberg in Bamberg. Der nordwestliche Teil gehörte, wie auch Trunstadt, zum Bistum Würzburg. Erst 1807 wurde die Pfarrei Trunstadt dem Erzbistum Bamberg übergeben. Bis ins 18. Jahrhundert war Viereth ein Weinbauort.